07.06.2024

Gesundheitspolitik neugestalten: Nutze deine Stimme!

Die Europäische Union (EU) spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung und Umsetzung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen. Neben anderen großen Themen, wie der Klima- oder Asylpolitik ist die öffentliche Gesundheit laut einer Umfrage eines der dringendsten Probleme, die es anzugehen gilt (wir berichteten). Dabei stehen Arzneimittelregulierung, der Umgang mit Gesundheitsdaten und die Pandemieprävention im Mittelpunkt.
Ein wichtiger Schritt ist bereits getan: Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) wird das Potenzial der digitalen Transformation ausschöpfen und Gesundheitsdaten nutzbar machen. Doch Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher und muss neben veralteten Infrastrukturen auch Herausforderungen wie den Fachkräftemangel bewältigen. Die Integration digitaler Technologien in das Gesundheitssystem wird oft durch bürokratische Hürden und mangelnde technische Ausstattung erschwert.

Es besteht dringender Handlungsbedarf, um diese Defizite zu überwinden und den Anschluss an internationale Standards zu finden.

Auch die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenzen (KI) bietet enorme Chancen unser Gesundheitssystem zu stärken. Jedoch ist der Energieverbrauch von KI-Systemen beträchtlich. Es bedarf weiterer Forschung und der Entwicklung energieeffizienterer Systeme, um das volle Potenzial von KI nutzen zu können, ohne die Umwelt noch stärker zu belasten.

Es ist also an der Zeit eine Politik zu gestalten, die sowohl die Werte Europas schützt, als auch die Innovationskraft stärkt. Mit der anstehenden Europawahl am Sonntag, dem 9. Juni, haben wir die Chance, die digital-gesundheitspolitischen Prioritäten neu zu setzen. Nutze deine Stimme: Geh wählen!

Autorin: Tabea Leonhardt

 

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